Damwild (Dama dama) ist vorwiegend in Mittel- und Nordeuropa, so wie in Teilen Asiens verbreitet und war bereits vor der Weichseleiszeit bei uns beheimatet, wurde durch diese jedoch verdrängt. Die heutigen Populationen wurden mit den Römern erneut eingeführt.

Optisch ist es gut vom Rotwild zu unterscheiden, da es mit 50-100 kg im Schnitt leichter und zierlicher ist und einen längeren Wedel hat und in seiner Sommerdecke weiß gefleckt ist. Vergleichweise häufig treten beim Damwild Farbmorphen auf, z.B. weißes Damwild. Damhirsche bilden statt eines Stangengeweihs ein Schaufelgeweih aus.

Seine Nahrung besteht sowohl aus Gräsern und Kräutern, als auch aus jungen Trieben von Bäumen oder Eicheln und Bucheckern. Gelegentlich frisst es auch Feldfrüchte wie Hafer oder Weizen.

Damwild lebt in weitestgehend geschlechtsgetrennten Rudeln, Hirsche, die sich den Kahlwildrudeln anschließen sind noch nicht adult.

Im Oktober beginnt die Brunft und etwa 32 Wochen nach der Fortpflanzung, etwa im Juni, wird ein Kalb, selten Zwillinge, gesetzt.

Damwild wird wegen seiner Genügsamkeit und Verträglichkeit, aber auch zur Fleischgewinnung auch gerne in Gattern gehalten.

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Tiergruppe:   Säugetiere

Ordnung:   Paarhufer

Familie:   Hirsche

 Echte Hirsche

Pflanzenfresser

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