Lange bevor mit dem Jagdhorn musiziert wurde, war es als Signalinstrument bei der Jagd unentbehrlich, da damit eine Verständigung über große Entfernung möglich war.

In grauen Vorzeiten wurden dafür Büffelhörner benutzt, erst viel später, als die Menschen mit Metallen in Berührung gekommen sind, haben sich als Ursprung über die germanische Lure (ein aus Bronze gegossenes Blasinstrument), nach und nach die heute bekannten Blechblasinstrumente entwickelt.

Neben dem „Notrufsignal“ ist das wichtigste Signal auf einer Treib- und Drückjagd das Signal „Hahn in Ruh“. Nach diesem Signal darf nicht mehr geschossen und das Gewehr muss entladen werden. Jagdleitsignale „leiten“ durch die Jagd und geben Anweisungen was zu tun ist. Damit dienten sie auch lange der Sicherheit auf Jagden.
Jagdleit-Signale wie: „Sammeln der Jäger“, „Aufbruch zur Jagd“, „Beginn des Treibens“, „Linker Flügel vor“ oder “Hunderuf“,   waren noch vor wenigen Jahren auf vielen Treib- und Drückjagden zu hören, sind aber heute vielerorts durch Technik ersetzt worden (Funkgeräte, Handys) Tot-Signale werden aber nach allen Gesellschaftsjagden und bei vielen Privatjagden zu Ehren des Wildes nach dem Erlegen geblasen.

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