Unsere vierbeinigen Kameraden sind nicht nur aufgrund ihrer Treue der „beste Freund“ des Jägers. Sie sind auch echte Helfer bei der Jagd. Dabei unterscheidet man generell zwei Bereiche: die Arbeit „vor dem Schuss“ und die Arbeit „nach dem Schuss“.
„Vor dem Schuss“ steht das Suchen, das Stöbern, das Brackieren und das Vorstehen. Aufgaben, die wie der Name schon sagt oft Spezialisten wie Bracken, Stöber- oder auch Vorstehhunde übernehmen. Dabei geht es um das Suchen und Finden sowie auch das „Hochmachen“ des Wildes. So, dass der Jäger einen gezielten und sichern Schuss anbringen kann.
„Nach dem Schuss“ stehen das Apportieren, die Verlorensuche und das Verorenbringen sowie die Schweißarbeit („Schweiß“ steht in der Jägersprache für „Blut“). Auch für diese Aufgaben gibt es Spezialisten. Wobei z.B. die Schweißarbeit – also das verfolgen einer Schweißfährte eines verwundeten Tieres – von allen jagdlich geprüften Hunden übernommen werden kann.
Generell sind für die Jagd nur ausgebildete und geprüfte, also so genannte „brauchbare“ Hunde zugelassen. Bei manchen Jagdarten ist vom Gesetzgeber auch das Mitführen „brauchbarer Hunde“ aus Tierschutzgründen vorgeschrieben.

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