Kaum jemand kennt sie noch, die scheuen Birkhühner.Das Birkhuhn ist in Deutschland sehr selten geworden. Die scheuen Vögel sind seit den 70er Jahren auch im Bayerischen Wald fast verschwunden. Lediglich bei Haidmühle wechseln manchmal Birkhühner in freier Wildbahn von Tschechien (CZ, Sumava)über die Grenze nach Bayern. Im Tierfreigelände des Nationalparks Bayerischer Wald (bei Neuschönau) lassen sich dagegen die schönen Vögel, die zu den Raufußhühnern zählen, gut beobachten. Besonders während der Balz im Frühjahr auf Waldlichtungen und Mooren kommt das Prachtgefieder des Männchens, auch Spielhahn genannt, voll zur Geltung. So ist es nicht verwunderlich, dass die Schmuckfedern im alpenländischen Bereich, wo die Vögel noch häufiger vorkommen, gerne auf Trachtenhüten getragen werden.
Die Birkhennen brüten mit ihrem schlichten Federkleid gut getarnt in ausgepolsterten Bodenmulden meist 6-10 Eier aus. Die Balz der Männchen (s. Video) beobachten sie meist (nur scheinbar unbeeindruckt) von Ästen nahe gelegener Bäume aus.

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