Der Bergstutzen gehört zu den Langwaffen und in die Kategorie der Kipplaufwaffen. Er ist ein Sonderfall der kombinierten Waffen, da nicht Kugel- und Schrotschuss kombiniert, sondern zwei unterschiedliche Kugelkaliber.

Bergstutzen
Bergstutzen

Der Name „Bergstutzen“ rührt daher, dass diese Waffenkombination vorwiegend im Alpenländischen Raum verbreitet war. Das große Kaliber ist in der Regel ein hochwildtaugliches Kaliber ab 6,5 mm (Geschossdurchmesser)mit einem Gasdruck von über 2000 Joule auf 100 Meter Auftreffenergie. Es dient zur Jagd von Schalenwild.

Das kleine Kaliber dient der Jagd von Beutegreifern und Hühnervögeln wie Auerwild und Birkwild, welches im Alpenraum weit verbreitet war.

Eine Ausnahme bildet der Großkaliberbergstutzen, bei dem beide Kaliber hochwildtauglich sind.

Der Bergstutzen wir heute von vielen Jägern nicht nur wegen seiner Kombination geführt, sondern er verkörpert wie kaum eine zweite Waffe eine gewisse Ästhetik in der Jagd. Der Bergstutzen verbindet Tradition mit moderner Waffentechnik.

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