Alles Wild? – Schalenwild, Federwild, Niederwild, Hochwild, Haarwild, Raubwild

Die einfachste Unterscheidung ist zunächst in Haar- und Federwild. Die einen haben Fell (Schwarte, Decke oder Balg genannt), die anderen ein Federkleid. Das Schalenwild ist eine Unterkategorie des Haarwilds, es sind Paarhufer, die auf Klauen (Schalen) laufen. Dazu gehören Rehe, Rot- Dam- und Sikawild, der Elch, das Wisent, das Wildschwein, das Muffelschaf und das ziegenartige […]

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Was versteht man unter Brut- und Setzzeit?

In der Natur ist das Jahr in die Paarungszeit, die Brut- und Setzzeit, die Jungenaufzucht und das Heranwachsen aufgeteilt. Die Brut- und Setzzeit liegt in einem Zeitraum, in dem die Tierkinder die größtmöglichen Überlebenschancen haben. In den Landesnaturschutzgesetzen ist die Brut- und Setzzeit für den Zeitraum vom 1. April bis 15 Juli festgelegt (Bremen schon […]

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Füttern Jäger Wildtiere?

Nein, in der Regel nicht. Fütterungen sind nur bei besonders harten Witterungsbedingungen (Notzeit) erlaubt und bedürfen meist, je nach Bundesland, behördlicher Genehmigung. Allgemein umfasst der Begriff Fütterung die Darreichung von Futtermitteln wie Heu, Grassilage, heimische Feld- und Baumfrüchte oder Trester in Mengen, die sättigen. Darunter fallen nicht mehrjährige angelegte Wildäsungsflächen im Wald, Wildäcker außerhalb des […]

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Wer darf in befriedeten Bezirken zu Schaden gehende Tiere jagen?

Auf Grundflächen, die zu keinem Jagdbezirk gehören und in befriedeten Bezirken ruht die Jagd. Eine beschränkte Ausübung der Jagd kann gestattet werden. Dies regeln die einzelnen Landesbestimmungen. Hat z.B. jemand auf seinem Grundstück ein Problem mit einem Marder, so ist es ratsam, die Untere Jagdbehörde oder einen Jäger hinzu zu ziehen. Dieser kennt die Rechtsgrundlage […]

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Was ist eine „kundige Person“?

Um Wildbret in Verkehr bringen zu dürfen, muss Qualität und Beschaffenheit vorher von einer kundigen Person beurteilt worden sein. Dazu gehört neben der normalen Ausbildung in Wildbrethygiene die Kenntnis über Rechts- und Verwaltungsvorschriften im Bereich der Gesundheit von Mensch und Tier und der Hygienerichtlinien für das Inverkehrbringen von Wildbret (EG-Richtlinien). Die bestandene Jägerprüfung reicht dafür […]

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Wem gehört denn eigentlich das Wild?

Unser Wild selbst ist herrenlos, das heißt, es gehört niemandem. Aber das Jagdrecht auf herrenloses Wild, das gehört dem Grundbesitzer, ist somit ein Eigentumsrecht. Weil aber die meisten nur kleine Flächen und keinen Jagdschein besitzen, bilden die Grundbesitzer einer Gemeinde eine Jagdgenossenschaft. Diese verpachtet das „Jagdausübungsrecht“ auf allen ihren Flächen. Dieses beinhaltet das Aufsuchen, Nachstellen, […]

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Haben Jäger und Förster dieselben jagdlichen Interessen?

Traditionell ja. Im Berufsbild und Selbstverständnis des Försters bildete die Erhaltung eines artenreichen und gesunden Wald- und Wildbestandes eine funktionale Einheit. Heute ist die Ausbildung zum Förster mehr an wirtschaftlichen Aspekte orientiert. Zum Teil ist das Erlangen des Jagdscheines nicht mehr zwingender Bestandteil des Studiums. Die jagdlichen Interessen des Forstes liegen daher in der Sicherung […]

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Was hat es mit der Wildschutzverordnung auf sich?

Die Bundeswildschutzverordnung (BWschV) ergänzt das Bundesjagdgesetz (BJagdG). Sie ist in fünf Anlagen aufgeteilt, in die Tierarten eingeliedert werden, wobei Arten in mehreren Anlagen auftauchen können. Sie kontrolliert das Abgeben und den Verkauf von Wildtieren, Wildtierteilen und Wildtierpräparaten. Es wird geregelt ob Wildtiere (nach § 2 des BJagdG) gewerblich oder nicht gewerblich verkauft werden dürfen, wobei […]

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Eigenjagd und gemeinschaftliche Jagdbezirke

Im Jagdgesetz werden Eigenjagdbezirke (§ 7) und gemeinschaftliche Jagdbezirke (§ 8) unterschieden, wobei es immer um zusammenhängende Flächen, die wirtschaftlich nutzbar sind (landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich oder fischereiwirtschaftlich) geht. Eigenjagdbezirke müssen nach Bundesjagdgesetz mindestens 75 Hektar Fläche haben und einer einzelnen Person oder Gemeinschaft (z.B. Familie) gehören. Flächen anderer Eigentümer, die von ein und demselben Eigenjagdbezirk umschlossen […]

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