Die Turteltaube (Streptopelia turtur) ist mit einem Gewicht von durchschnittlich weniger als 200g die kleinste der heimischen Wildtaubenarten. Sie ist nahezu europaweit verbreitet, wobei sie deutlich das Tiefland mit relativ offener Landschaft, bei vorhandener Deckung, bevorzugt.

Turteltauben ernähren sich von Samen, aber auch Beeren oder Getreidekörner werden aufgenommen. Die Nahrungsaufnahme erfolgt immer am Boden. Eine wichtige Futterpflanze ist der Erdrauch, dessen Verbreitung durch veränderte Anbaumethoden immer weiter zurückgeht.Der Rückgang der Bestände wird damit und mit der im Mittelmeerraum üblichen Jagd auf Singvögel in Verbindung gebracht.

363874_original_R_K_B_by_Kurt Bouda_pixelio.deDie Oberseite der Turteltauben ist rostbraun, weibliche Tiere sind etwas matter gefärbt. Kehle und  Oberbrust sind weinroz, die Schultern und Teile des Flügel rostbraun mit dunklen Flecken.  Der Rücken ist blaugrau gefärbt. Charakteristisch sind mehrere schmale, schwarze Querbinden auf weißem Grund an den Halsseiten der erwachsenen Tiere. Der Stoss trägt zwölf blauschwarze Federn mit weißen Enden, die beiden äußeren Schwanzfedern haben zudem weiße Außenfahnen. Der Bauch und die Unterschwanzdecken sind hell.

Ihr Ruf klingt in etwa wie „turr turr“.
http://www.deutsche-vogelstimmen.de/turteltaube/

Als Langstreckenzieher überwintert sie in Afrika und im Mittelmeerraum.

Schon bei Beginn des Frühjahrzuges (Heimkehr) beginnen sich Brutpaare zu bilden, die für eine Brutsaison zusammenbleiben. Nester werden unter anderem in Hecken gebaut. Ab Mai  bis August legen die weiblichen Tiere jeweils 2 Eier, aus denen nach ungefähr 15 Tagen die Küken schlüpfen. Nach 14 Tagen verlasssen sie das Nest und halten sich als Ästling in der Nähe auf.

Ein Brutpaar kann in einer Saison bis zu 4 Gelege bebrüten.

Tiergruppe:        Vögel

Ordnung:            Taubenvögel

Familie:              Tauben

(c) KurtBouda/pixelio.de

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