Bei Jungtieren unterscheidet man zwischen Nesthocker und Nestflüchter.

Nesthocker sind Jungtiere, die meistens blind und unbehaart oder ohne Federn zur Welt kommen und vollständig von den Elterntieren abhängig sind. Sie hocken so lange im „Nest“ bis die Entwicklung abgeschlossen ist, oftmals auch in unterirdischen Bauten oder anderen guten Verstecken. Singvogelküken, Mäuse, Kaninchen, Füchse, oder Wölfe sind Nesthocker.

Nestflüchter kommen mit Fell oder Federn zur Welt, die Augen sind gleich geöffnet und sie sind sofort beweglich, falls ein Feind kommt und sie mit den Elterntieren flüchten müssen. Für Nestflüchter werden keine Nester oder Höhlen angelegt, da die Jungtiere bald nach der Geburt laufen und der Mutter folgen können. Sie suchen sich zum Ruhen oder Schlafen immer wieder neue gemütliche Plätzchen. Hühnervögel, Enten, Hasen, Rehe, oder Hirsche gehören zu den Nestflüchtern.

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