Steckbrief – Das Rebhuhn

Das Rebhuhn ist ein etwa taubengroßer Vogel mit bräunlicher Oberseite und bräunlichem Kopf, sowie grauer Brust. Typisch ist der dunkelbraune Fleck auf der Brust (das sog. Schild), der beim Hahn sichtbar größer ist, als bei der Henne. Sein natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich über weite Teile Europas bis nach Sibirien hinein. Es wurde aber auch in […]

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Wie unterscheidet man weibliches Reh und Rotwild im Winter

Weibliches Rot- und Damwild nennt der Jäger Kahlwild. Diese „Hirschkühe“ sind bedeutend größer als Rehe. Außerdem trifft man sie fast nur in Waldgebieten an, Rehe sind dagegen fast überall in Feld, Wiese und Wald zu sehen. Rehe stehen im Winter im Familienverband (Sprung), Rotwild bildet größere Rudel mit Hirschen verschiedener Altersklassen. Zudem hat Kahlwild einen […]

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Schliefenanlagen

Schliefenanlagen dienen zur Ausbildung von Erdhunden. Für die Baujagd auf Füchse oder Dachse wird dort die jagdliche Brauchbarkeit von Hunden getestet. Die Erfahrungen, die die Hunde dabei machen, dienen ihrer Sicherheit, denn sie lernen dabei, Abstand vom Fuchs zu halten, um sich und das Tier nicht zu gefährden. Dabei lassen sich aggressive oder ängstliche Hunde […]

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Haben Jäger und Förster dieselben jagdlichen Interessen?

Traditionell ja. Im Berufsbild und Selbstverständnis des Försters bildete die Erhaltung eines artenreichen und gesunden Wald- und Wildbestandes eine funktionale Einheit. Heute ist die Ausbildung zum Förster mehr an wirtschaftlichen Aspekte orientiert. Zum Teil ist das Erlangen des Jagdscheines nicht mehr zwingender Bestandteil des Studiums. Die jagdlichen Interessen des Forstes liegen daher in der Sicherung […]

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Prädator – Beute – Beziehungen

Betrachtet man das System eine Beutetierart – ein Beutegreifer gelten folgende Regeln (Lotka-Volterra-Regeln): Zunächst vermehrt sich eine Tierart ungestört, bis Beutegreifer (Prädatoren) auftreten, die diese erbeuten. Daraufhin steigt die Zahl der Prädatoren an, während die Zahl der Beutetiere   immer weniger wird. Daraus resultiert für den Beutegreifer ein Beutetiermangel, der dazu führt, dass seine Zahl auch […]

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Was ist eigentlich Hege?

Allgemein versteht man unter jagdlicher Hege alles, was die Lebensgrundlagen unseres Wildes pflegt und sichert. Die Pflicht zur Hege ist mit der Jagdausübung untrennbar verbunden und erstreckt sich auch auf ganzjährig geschonte und nicht bejagte Wildarten. Ihr Ziel ist unseren Wildbestand artenreich und gesund sowie der Landschaft angepasst zu erhalten. Dazu gehören Maßnahmen zur Reduktion […]

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Ist der Fuchsbandwurm gefährlich?

Der Fuchsbandwurm ist ein Darmparasit von Füchsen, seltener von Hund, Katze, Marder oder Dachs. Füchse sind die „Endwirte“ des Fuchsbandwurms. Dort bilden die erwachsenen Würmer winzige Eier (o,o3 mm), die über den Kot ausgeschieden werden. Kleinnager wie Feldmäuse, Wühlmäuse oder Bisam nehmen die Eier auf und sind Zwischenwirte. Aus dem Ei schlüpft im Darm eine […]

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Was ist eine Feldholzinsel?

Die Anlage von Feldholzinseln gehört zu den effektivsten Maßnahmen, um die Lebensbedingungen der Tierwelt zu verbessern. Sie bilden sogenannte Trittsteinbiotope, die die Ausbreitung von Arten fördern und Lebensraum bieten. Sie bestehen aus drei Zonen. Die innenliegende Kernzone bilden höherwachsende Arten wie Hainbuchen, Feldahorn, Vogelkirschen oder Wildobstarten. In die mittlere Mantel-zone (ca. 5 m Durchmesser) pflanzt […]

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Warum bejagt man Krähen so aufwendig?

Bei der Lockjagd auf Krähen baut der Jäger ein „freundliches Lockbild“ aus vielen Plastikkrähen auf den Boden auf, um den fliegenden Krähen einen lohnenden Platz für die Nahrungsaufnahme vorzutäuschen. Der Jäger selbst sitzt dabei in einem Tarnschirm, der in Schussentfernung zum Lockbild aufgebaut wird. Bei der Krähenjagd am Lockbild wird grundsätzlich mit Schrot geschossen, bis […]

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