Besonders jetzt, wenn der erste Schnee fällt, findet man viele Fussabdrücke unseres Wildes.

Einen einzelnen Fussabdruck nennt man Trittsiegel. Mehrere hintereinander bilden, je nach Tierart, eine Fährte, eine Spur oder ein Geläuf.

Am einfachsten ist die Definition des Geläufes. Es bezeichnet die Spuren des Federwildes, mit Ausnahme des Auerwildes (Fährte).

Biberspur im Uferschlamm
Biberspur im Uferschlamm

Als Spuren bezeichnet man die aufeinander folgenden Trittsiegel des Nieder- und Raubwildes, also allem Haarwild, dass keine Schalen hat.  Die einzelnen Trittsiegel zeigen die für die jeweilige Wildart charakteristischen Abdrücke der Ballen und Krallen. Das Abbilden der Krallen nennt man in der Jägersprache „nageln“.

Fuchsspur im Schnee
Fuchsspur im Schnee

Jede Spur hat, genauso wie auch die Fährt, eine charakteristische Wittrung. Diese nutzt das z.B. Raubwild zur Jagd und unsere Jagdhunde beim Stöbern oder, nach dem Schuss, nötigenfalls auf der Wundfährte. Die Eignung dazu, der Spur- und Fährtenwille, ist eine angewölfte Eigenschaft, die vom Hundeführer weiter ausgebildet wird.

Fährten sind mehrere hintereinander im Boden abgebildete Abdrücke der Klauen (Schalen) des Schalenwildes. Man kann anhand  der Fährte die Gangart des Wildes sehen, im Ziehen (Schritt), im Troll (Trab) oder in der Flucht.

Eine Besonderheit stellt das Rotwild dar, man unterscheidet viele verschiedene sogenannte hirschgerechte Zeichen.

http://www.deutsches-jagd-lexikon.de/index.php?title=Hirschgerechte_Zeichen

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